Friedrich Wilhelm Weber 1813 - 1894
Aktuelles







Theatergruppe des Heimatvereins Reelsen führt das Schauspiel ELMAR auf

Aus Anlass des 130 jährigen Bestehens des Weberepos "Dreizehnlinden"
führt die Theatergruppe des Heimatvereins Reelsen in der Spielzeit 2008
das Schauspiel ELMAR in fünf Aufzügen von Dr. Joseph Faust in der Bearbeitung von Irmgard Buske und Dr. Kleine auf.
Zur Premiere hebt sich am Samstag, den 8. November 2008 in der Martinus-Halle um 19.30 Uhr der Vorhang.  Weitere Vorstellungen folgen am
  9. 11. 2008 um 17.00 Uhr,
16. 11. 2008 um 17.00 Uhr,
22. 11. 2008 um 19.30 Uhr,
23. 11. 2008 um 17.00 Uhr.

Für alle Weberfreunde, beonders aus Bad Driburg und Nieheim, ist diese
Aufführung sicherlich einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr. Wir wünschen Dr. Kleine und den Reelsener Schauspielerinnen und Schauspielern viel Freude bei ihren Proben und viel Erfolg.





Die Feierlichkeiten zum "Dreizehnlinden-Geburtstag" hat die Webergesellschaft jetzt auf den
27. September 2008
terminiert.
Die Morgenfeier soll im Kurhaus "Dreizehnlinden" in Bad Driburg stattfinden.








Jäger Max, Carl Spitzweg, der "arme Poet" und Friedrich Wilhelm Weber

Im Feuilleton der Deutschen Apotheker Zeitung vom 1. April 2008 (148. Jahrgang) stellt W. Caesar eine "Verknüpfung" vor, die auf den ersten Blick wie ein Aprilscherz klingt. Was bitte haben Carl Spitzweg, der "arme Poet" und Friedrich Wilhelm Weber miteinander zu tun?





In Jubeljahr des Malers (geb. 1808) konnten im Rahmen einer Ausstellung neue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte des Gemäldes "Der arme Poet" vorgestellt werden. Hier hat der malende Apotheker Carl Spitzweg seinem Onkel Maximilian ein bleibendes Denkmal gesetzt. Max Spitzweg (1782 - 1863) war königlich-bayrischer Forst- und Jägermeister, mußte wegen einer schweren  Arthrose jedoch schon früh den Dienst quittieren.
Wie Carl Spitzweg berichtete, verbrachte er die Hälfte seines Lebens in seinem geliebten Schaukelstuhl. Hier schmiedete er rhythmische Verse, ganze Balladen und sogar kleine epische Dichtungen, die allerdings nie veröffentlicht wurden und nur in Abschriften kursierten.
 Im Nachlass des Malers fanden sich nun einige Verse, die unverkennbar Friedrich Wilhelm Weber beeinflusst haben:

"Schön ist es, an Frühlingstagen
Nach dem Regenschirm zu greifen
Und, das Edelweiß am Hute,
Wald und Wiesen zu durchstreifen.

Über muntre Bächlein springen,
Manches bunte Blümlein pflücken
Und von luft'gen Bergeshöhen
Ungetrübt zu Tale blicken."

Dass Max Spitzweg mit diesem Gedicht Webers Eingangsverse zum Erfolgsepos "Dreizehnlinden" inspiriert hat, ist unverkennbar. Es stellt sich nun die Frage, wie und wo fand Friedrich Wilhelm Weber diese Spitzweg-Dichtung?
Der im Gedicht Max Spitzwegs erwähnte Regenschirm, der im Bild "Der arme Poet" aufgespannt als "Complice" und "Inspirationsquelle" über ihm "schwebt", war für ihn ein gleichermaßen kostbares wie auch robustes Utensil und diente ihm als Wanderstab.

(Quelle: Deutsche Apotheker Zeitung 1. 4. 2008 Nr 13 1/2, 148. Jahrgang, Seite 78)



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